City Challenge Berlin 2026: bis 24. Mai bewerben!
Es ist wieder soweit. Die City Challenge Berlin geht in die zweite Runde: Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr hat Berlin den Wettbewerb jetzt erneut an den Start gebracht. Gesucht werden konkrete Lösungsansätze für zwei aktuelle Herausforderungen der Berliner Verwaltung: „Intelligente Sprachassistenz“ und „Smarte Baustelleninformation“. Initiiert und umgesetzt wird die Challenge von der Smart City Unit der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH in enger Kooperation mit der Senatskanzlei Berlin.
Berlins Verwaltung soll moderner, effizienter und bürgernäher werden – und damit fit für die Zukunft. Ziel des Innovationswettbewerbs City Challenge Berlin ist es, gemeinsam mit Start-ups, innovativen KMU sowie Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen digitale Lösungen für unterschiedliche Geschäftsbereiche der Verwaltung zu entwickeln und zu erproben. Der Wettbewerb will vor allem den Dialog zwischen Verwaltung und Stadtgesellschaft stärken und die Effizienz sowie die Benutzerfreundlichkeit von Verwaltungsprozessen erhöhen.
Gesucht: Lösungsvorschläge in zwei Kategorien
Beide Challenges fokussieren auch in diesem Jahr aktuelle Herausforderungen der Berliner Verwaltung.
- City Challenge 1: Intelligente Sprachassistenz für Echtzeitübersetzung und Transkription für die Verwaltung.
Challenge-gebende Verwaltung: Bezirksamt Reinickendorf von Berlin – Abteilung Soziales und Gesundheit – Amt für Soziales & Steuerungsdienst.
- City Challenge 2: Smarte Baustelleninformation für weniger Stau (KI-basierte Überführung von PDF-Verkehrszeichenplänen in ein maschinenlesbares Format).
Challenge-gebende Verwaltung: Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Abteilung Verkehr.
Bewerbung in zwei Phasen
Der Bewerbungs- und Auswahlprozess für die City Challenge Berlin 2026 ist zweistufig angelegt.
Phase 1: Start-ups, KMU sowie Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen können ihre Lösungsideen für eine der beiden Challenges einreichen.
Bewerbungsschluss: 24. Mai 2026
Anschließend wählt eine Jury die drei besten Vorschläge pro Challenge aus. Die ausgewählten Teams erhalten jeweils 1.000 Euro, um ihr Konzept weiterzuentwickeln. Wer die insgesamt sechs Nominierten sind, wird Mitte Juni 2026 bekanntgegeben.
Phase 2: Die nominierten Teams arbeiten ihre Vorschläge aus und reichen diese im weiteren Wettbewerbsprozess bis voraussichtlich Ende Juli ein.
Ende August/Anfang September werden dann die beiden Gewinnerlösungen bekanntgegeben. Für die Umsetzung der Pilotprojekte stellt die Senatskanzlei jeweils 24.999 Euro zur Verfügung. Die Gewinnerteams setzen ihre Projekte zusammen mit den challengegebenden Verwaltungen um. (vdo)