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02.04.2026

eGovernment-Wettbewerb: Digitale Vorreiter in der Verwaltung gesucht

Noch bis zum 17. Mai können öffentliche Träger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Projekte für den eGovernment-Wettbewerb 2026 einreichen. Der in diesem Jahr zum insgesamt 25. Mal vergebene Preis macht bürgernahe und wegweisende digitale Verwaltungslösungen in vier Kategorien sichtbar.

Es geht um Vertrauen, Transparenz und Bürgernähe: Der vor 25 Jahren erstmals ausgeschriebene eGovernment-Wettbewerb startet in eine neue Runde. Gesucht werden praxisnahe Lösungen, die Verwaltung effizienter, serviceorientierter und moderner machen. Öffentliche Verwaltungen, Behörden, Sozialversicherungsträger und Gesundheitseinrichtungen aus dem deutschsprachigen Raum können Projekte aus unterschiedlichen Bereichen einreichen. Dazu gehören beispielsweise Projekte zur Verwaltungsmodernisierung, zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung oder neue Formen der Bürgerbeteiligung.

Zielsetzung des Wettbewerbs ist es, Projekte hervorzuheben, die den digitalen Wandel in der Verwaltung konkret vorantreiben. Der von der Management- und Technologieberatung BearingPoint zusammen mit dem Technologieunternehmen Cisco ausgeschriebene Preis hat sich außerdem als Forum für den Austausch zwischen Verwaltung, Politik, Technologie, Wissenschaft und Wirtschaft zum Thema Digitalisierung und Modernisierung etabliert. Der eGovernment-Wettbewerb zählt inzwischen zu den renommiertesten Auszeichnungen für neue Ideen in der öffentlichen Verwaltung im deutschsprachigen Raum.

Die Wettbewerbskategorien 2026

Vier Kategorien sind in diesem Jahr ausgeschrieben. Sie orientieren sich an aktuellen technologischen Trends, gesellschaftlichen Veränderungen und den realen Herausforderungen des öffentlichen Sektors. Das Thema Nachhaltigkeit, zuvor eine eigenständige Wettbewerbskategorie, geht als Querschnittsthema in alle vier Kategorien ein.

  1. Digitalisierungsschub durch KI und moderne Infrastruktur – Künstliche Intelligenz revolutioniert Verwaltungsprozesse, erfordert aber sichere und leistungsfähige Basisinfrastrukturen. 
  2. Kundenzentrierte Verwaltungsprozesse von Anfang bis Ende (E2E) neu gedacht – Durchgängige digitale Serviceketten sind entscheidend für eine nutzerfreundliche Verwaltung. 
  3. Nachhaltiger Wandel durch Staatsmodernisierung & Verwaltungstransformation – Reformdruck, Fachkräftemangel und neue Arbeitsweisen machen umfassende Modernisierung unverzichtbar. 
  4. Souveränität, Sicherheit und Stabilität digitaler Infrastrukturen – Cyberbedrohungen und geopolitische Risiken verlangen resiliente und vertrauenswürdige digitale Ökosysteme.

Bewerbung und Auswahl

Öffentliche Organisationen aller Ebenen sowie Sozialversicherungen und Gesundheitsorganisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können noch bis zum 17. Mai 2026 am eGovernment-Wettbewerb teilnehmen. Sie können Projekte einreichen, die noch geplant sind, aktuell umgesetzt werden oder bereits erfolgreich im Regelbetrieb laufen.

Hier bewerben bis zum 17. Mai 2026

Die Finalisten werden am 6. und 7. Juli 2026 von einer Jury gekürt. Vom 8. Juli bis zum 20. August 2026 wählt das Publikum im Rahmen eines Public Voting sein Lieblingsprojekt für den Publikumspreis aus. Die Preisverleihung findet Anfang September 2026 im Rahmen des Ministerialkongresses in der Alten Münze statt. (vdo)

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