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09.03.2026

Kiezkassen in Treptow-Köpenick starten wieder – smart und digital

Im Bezirk Treptow-Köpenick können Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Projekts „Kiezkassen“ wieder Ideen für gemeinwohl-orientierte Projekte in ihrem Kiez einreichen. Insgesamt 100.000 Euro stellt der Bezirk 2026 für die Umsetzung zur Verfügung. Neu: Die Anträge laufen über eine smarte Applikation.

Nachbarschaftsfeste, Pflanzaktionen, Begegnungsangebote, Workshops: Wer eine Idee hat, wie sich der eigene Kiez beleben, verbessern oder verschönern lässt, kann sich jetzt über das Projekt „Kiezkassen Treptow-Köpenick“ wieder für eine Förderung bewerben. Insgesamt 100.000 Euro stellt der Bezirk 2026 für gemeinwohlorientierte Projekte in Treptow-Köpenick bereit. Mitmachen können Privatpersonen, Initiativen und Vereine. Gefördert werden gemeinwohlorientierte Projekte oder Aktionen, die das öffentliche Leben in Treptow-Köpenick bereichern und die Nachbarschaft stärken.

Die Vergabe der Fördergelder erfolgt gemeinschaftlich und transparent, denn bei einer öffentlichen Kiezkassenversammlung stimmen alle Anwesenden anschließend darüber ab, welche Projekte gefördert werden sollen. Neu in diesem Jahr: Antragsteller:innen können ihre Vorschläge erstmals online einreichen. Die digitale Applikation kiezkasse.de wurde im Rahmen des Smart-City-Pilotprojekts „Smarte Partizipation von der Kiezkasse bis zum Bürgerhaushalt" speziell für die bereits 2013 vom Bezirk Treptow-Köpenick ins Leben gerufenen Kiezkassen entwickelt und in mehreren Testläufen erprobt. Die App ist das Ergebnis des vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, der KfW und der Senatskanzlei Berlin geförderten Pilotprojekts „Bürger:innenhaushalt und Smarte Partizipation“ und Teil der Smart City Strategie  Gemeinsam Digital: Berlin (GD:B). Nun ist die Applikation im Probebetrieb und wird 2026 „auf Herz und Nieren“ getestet.

Ideen einreichen: die neue Kiezkassen-App

Projektideen für „Kiezkassen Treptow-Köpenick“ können unkompliziert eingereicht werden über www.kiezkasse.de

Über die Applikation kann außerdem der Projektantrag gestellt und der gesamte Prozess bis hin zur Abrechnung digital abwickelt werden. Für Fragen rund um Projektideen und Kiezkassenversammlung stehen den Antragsteller:innen in jeder Bezirksregion Kiezpat:innen als Ansprechpartner:innen zur Verfügung.

Ablauf in drei Schritten

Schritt 1: Projektidee digital einreichen

Mit der Registrierung in der Applikation und der Ideeneinreichung werden Antragsteller:innen offiziell zu Teilnehmenden der Kiezkassen 2026.

Schritt 2: Projekt auf der Versammlung vorstellen

Die Teilnehmenden präsentieren ihre Ideen im Rahmen der Kiezkassenversammlungen vor Ort. Gemeinsam mit anderen Anwesenden stimmen sie partizipativ und transparent über die Verteilung der Mittel und Projekte ab, die im jeweiligen Kiez umgesetzt werden sollen. Wer nicht persönlich teilnehmen kann oder mag, kann sich von einer Kiezpatin oder einem Kiezpaten vertreten lassen

Schritt 3: Projektantrag einreichen und Projekt umsetzen

Wird die vorgeschlagene Idee auf der Kiezkassenversammlung ausgewählt, kann der Antrag direkt in der Applikation vervollständigt und auf den Weg gebracht werden, ganz ohne E-Mails und Papier. Über eine Chat-Funktion begleiten Mitarbeiter:innen der Verwaltung dabei jeden Schritt – von der Mittelauszahlung bis zur Projektabrechnung.

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