
Luftraum Stadt: Neue Perspektiven für urbane Drohnenlogistik in Berlin
Im Reallabor U-Space wird untersucht, welche Rolle und unter welchen Voraussetzung Drohnen im Berliner Alltag eine Rolle spielen. In den Symposien diskutieren Vertreter:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Poilitik und Stadtgesellschaft die Möglichkeiten neuer Geschäftsmodelle sowie Fragen zu Stadtentwicklung, Akzeptanz und Regulierung.
Wie wird der Raum über unseren Köpfen künftig genutzt? Mit der Symposiumsreihe „Luftraum Stadt“ rückt ein bislang wenig beachteter Teil der Stadt in den Fokus: der untere Luftraum.
Noch sind Drohnen im Berliner Alltag kaum präsent – doch technologische Entwicklungen und wirtschaftliche Dynamiken deuten darauf hin, dass sie künftig eine wichtige Rolle in der urbanen Logistik spielen könnten. Damit entsteht eine neue infrastrukturelle Ebene, die nicht nur Effizienzpotenziale bietet, sondern auch gesellschaftliche Fragen aufwirft: Wie verändert sich der öffentliche Raum? Welche Regeln braucht es? Und wie kann eine nachhaltige und gemeinwohlorientierte Nutzung gestaltet werden? Fragen wie diese diskutieren Vertreter:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Stadtgesellschaft im Kontext des Reallabors U-Space Berlin.
Die Reihe umfasst mehrere öffentliche Veranstaltungen:
- 7. Mai – Symposium #1: Vom Fliegen & Fliehen
(Megatrends, gesellschaftliche und technologische Einordnung) - 18. Mai – Über unseren Köpfen
(Gastspiel auf der re:publica 2026) - 4. Juni – Symposium #2: Stadt unter Drohnen
(Technologie, Markt und konkrete Logistikanwendungen) - 18. Juni – Symposium #3: Die Berliner Luft
(Akzeptanz, Regulierung und politische Perspektiven)
Die Veranstaltungen finden jeweils abends im Pavillon am Ernst-Reuter-Platz statt und richten sich sowohl an Fachpublikum als auch an eine interessierte Öffentlichkeit.
Mit „Luftraum Stadt“ wird der urbane Luftraum als gestaltbarer Bestandteil der Smart City verstanden – und als neues Feld für Innovation, Aushandlung und gesellschaftliche Mitgestaltung.