Innovationen für und in der Zukunft – so stellt sich Berlin für die nächsten 10 Jahre auf
Am 16.06.2026 hat der Berliner Senat den strategischen Rahmen für die technologieorientierte Innovationspolitik der kommenden zehn Jahre beschlossen. Die neue „Deep Tech Berlin Agenda (DTBA)“ steht unter dem Leitmotiv „Pioneering Tech for Freedom“.
Die „Deep Tech Berlin Agenda (DTBA)“ setzt die Leitplanken für die technologischen Innovationen in und aus Berlin für die nächsten 10 Jahre. Schwerpunkt ist die Förderung von Zukunftstechnologien und die schnellere Überführung von richtungsweisenden Anwendungen aus der Forschung in die konkrete wirtschaftliche Praxis. Damit leistet die DTBA nicht nur einen Beitrag zur Lösung und Bewältigung zentraler aktueller und zukünftiger gesellschaftlicher Herausforderungen, sondern auch zur deutschen Hightech-Strategie sowie zur europäischen Vision technologischer Souveränität.
Berlin fokussiert sich auf drei zentrale Zielsetzungen:
1. Stärkung Berlins als führender Deep-Tech-Standort Europas
2. Verbesserung des Transfers von Forschung in Anwendung und Gründungen
3. Optimale Bedingungen für Wachstum und Skalierung von Unternehmen
Im Mittelpunkt der Agenda stehen fünf Schlüsseltechnologien, die gezielt weiterentwickelt werden:
* Künstliche Intelligenz
* Biotechnologie
* Mikroelektronik, Photonik & Quantentechnologien
* Advanced Materials & Manufacturing
* Software Technologies
Ergänzt wird die DTBA durch einen umfangreichen Maßnahmenkatalog, der z. B. den Ausbau von Technologietransfer und Reallaboren, die stärkere Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, die Gewinnung von Fachkräften und eine Stärkung der internationalen Sichtbarkeit Berlins als Innovationsstandort umfasst.
Gemeinsam mit Stakeholdern aus Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Verwaltung sowie Verbänden entwickelt, ist die DTBA eine lernende Strategie: sie kontinuierlich weiterentwickelt und durch ein Monitoring begleitet.
Weitere Informationen zur Deep Tech Berlin Agenda (inkl. Download)
Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe vom 16.06.2026