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19.06.2026

Innovationen für und in der Zukunft – so stellt sich Berlin für die nächsten 10 Jahre auf

„Pioneering Tech for Freedom“, so das Leitmotiv der neuen Deep Tech Berlin Agenda (DTBA). Der Berliner Senat hat damit den strategischen Rahmen für die technologieorientierte Innovationspolitik der kommenden zehn Jahre beschlossen. 

Die Deep Tech Berlin Agenda setzt die Leitplanken für technologische Innovationen in und aus Berlin. Zukunftstechnologien sollen gefördert und und richtungsweisende Anwendungen aus der Forschung schneller in die konkrete wirtschaftliche Praxis überführt werden. Die DTBA kann damit die Entwicklung neuer technologischer Anwendungen in der Hauptstadt vorantreiben und dazu beitragen, Berlin gegenüber aktuellen und zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen zukunftsfest aufzustellen. Sie ergänzt die Innovationstrategie der Länder Berlin-Brandenburg 2035 (InoBB 2035) und leistet einen berlinspezifischen Beitrag zur deutschen Hightech-Strategie (HTAD) sowie zur europäischen Vision technologischer Souveränität.

Die Deep Tech Berlin Agenda verfolgt drei zentrale Zielsetzungen:

  1. Stärkung Berlins als führender Deep-Tech-Standort Europas
  2. Verbesserung des Transfers von Forschung in Anwendung und Gründungen 
  3. Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für das Wachstum und die Skalierung von Unternehmen

Im Mittelpunkt der Agenda stehen fünf Schlüsseltechnologien, die gezielt weiterentwickelt werden sollen:

  • Künstliche Intelligenz
  • Biotechnologie
  • Mikroelektronik, Photonik & Quantentechnologien
  • Advanced Materials & Manufacturing
  • Software Technologies

Ergänzt wird die DTBA durch einen umfangreichen Maßnahmenkatalog, der beispielsweise den Ausbau von Technologietransfer und Reallaboren, die stärkere Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung und die Gewinnung von Fachkräften umfasst. Auch die internationale Sichtbarkeit Berlins als Innovationsstandort soll gestärkt werden.

Die DTBA wurde von den für Wirtschaft und Wissenschaft zuständigen Senatsverwaltungen gemeinsam mit Stakeholder*innen aus Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Verwaltung sowie Verbänden entwickelt. Als lernende Strategie wird sie kontinuierlich weiterentwickelt und durch ein Monitoring begleitet.

 

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