
Cybersicherer Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft
Mit dem Wettbewerb HAL 2027 sucht die Cyberagentur nach unkonventionellen Ideen, wie der Verwaltungsarbeitsplatz von übermorgen aussehen könnte. Forschende, Start-ups, Hochschulen und Unternehmen können sich mit Kurzkonzepten beteiligen. Bewerbungsschluss ist der 18. August 2026.
Aktenstapel und Faxgeräte sind in der modernen digitalisierten Verwaltung nur noch selten zu finden. Stattdessen prägt auch hier inzwischen Künstliche Intelligenz das Bild. Digitale Verfahren, KI-Systeme und automatisierte Assistenzfunktionen verändern den Verwaltungsarbeitsplatz grundlegend, entlasten Mitarbeitende, verschlanken Prozesse. Mit dem technologischen Wandel sind allerdings auch die Anforderungen an Cybersicherheit in der Verwaltung gestiegen. Doch wie kann der Verwaltungsarbeitsplatz künftig cybersicher, souverän und praxistauglich gestaltet sein? Dieser Frage geht die Cyberagentur (Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH) im Rahmen ihres zweiten Ideenwettbewerbs HAL2027 nach. Bewusst sucht der Wettbewerb „Cybersicherer Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft“ daher nach unkonventionellen Ideen für integrierte Arbeitsumgebungen, in denen Identitäten, Daten, KI-Nutzung, Berechtigungen, Nutzerfreundlichkeit und organisatorische Abläufe zusammen gedacht werden. Nach plausiblen Lösungsansätzen „für übermorgen“, die durchaus auch risikoreich sein dürfen.
Mitmachen können Forschende, Studierende, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Start-ups, Unternehmen und Einzelpersonen. Denn die Cyberagentur will mit dem Ideenwettbewerb neue Akteur:innen mit frischen Denkansätzen ansprechen. Entscheidend ist, dass die Konzepte über bestehende Lösungen hinausweisen und einen erkennbaren Beitrag zur Cybersicherheit der Verwaltung leisten können.
Die Ideen können in Form eines Kurzkonzeptes online eingereicht werden.
Bewerbungsschluss ist der 18. August 2026.
Aus den Einsendungen wählt eine Jury anschließend die drei besten Ideen aus. Die Finalist:innen arbeiten danach ein Konzept aus, das mit jeweils 40.000 Euro vergütet wird. Zusätzlich gibt es ein Preisgeld: Der erste Platz ist mit 100.000 Euro dotiert, der zweite mit 30.000 Euro, der dritte mit 20.000 Euro. Zielsetzung ist es, die Gewinner-Ideen in konkrete Forschungsprojekte zu überführen. (vdo)