Skip to main content
Bild: あんみつ姫 / AdobeStock erstellt von VDI/VDE-IT
18.03.2024

Ein neuer Service für Berliner Unternehmen: Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und Klimaschutz im Betrieb (KEK)

Welche Voraussetzungen benötigt ein Produkt, wie muss es designed sein, damit es nachhaltig ist und sich in einen zirkulären Kreislauf einfügen lässt? 

Welche Vorteile bietet das zirkuläre Wirtschaften gerade für produzierende Unternehmen und wo können Unternehmen Unterstützung bekommen, um ihren Beitrag zur ökologischen Transformation zu leisten?

Um bei Fragen wie diesen zu unterstützen, wurde am 11. März 2024 die Koordinierungsstelle für Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und Klimaschutz im Betrieb – kurz KEK – um den Service Kreislaufwirtschaft erweitert. Während eines kurzen und knackigen Kick-Offs zu bester Tageszeit von 11-13:30 Uhr konnten sich die Gäste über Notwendigkeit und Chancen von ökologischer Transformation und Circular Economy (Referentin: Silke Küstner von WWF Deutschland) informieren, den bisher zweijährigen Werdegang der KEK erfahren und an einer Podiumsdiskussion mit Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe Franziska Giffey, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Dr. Manja Schreiner, Paul Anca von Open Funk und Sebastian Nakoinz von bett1.de GmbH teilhaben. Abgerundet wurde die gelungene Veranstaltung von einem regen Austausch zwischen Unternehmer:innen, Gründer:innen, dem KEK-Team und weiteren Netzwerkpartnern.

Die erweiterte KEK unterstützt und begleitet produzierende Unternehmen umfassend dabei, Maßnahmen in ihrem Wirtschaftskreislauf zu etablieren: für mehr Energieeffizienz, Klimaschutz und – neu- für die Veränderung von einem linearen Verlauf hin zu einem zirkulären.

Die Circular Economy bzw. zirkuläres Wirtschaften bezeichnet ein Modell der Produktion und des Verbrauchs, bei dem bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich geteilt, geleast, wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und recycelt werden. Auf diese Weise werden der Lebenszyklus der Produkte verlängert und Abfälle minimiert. So wird der weltweiten Übernutzung natürlicher Ressourcen entgegengewirkt und eine Menge zusätzlicher Treibhausgasemissionen eingespart.

Der Weg in eine zirkuläre und letztlich klimaneutrale Wirtschaft kann nicht ohne die Mithilfe der Unternehmen gelingen. „Die KEK ist genau auch dazu da, um den Förderdschungel für die Unternehmen zu lichten.“, so Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe anlässlich des Launch Events der KEK. Jedes Unternehmen kann einen wertvollen Teil dazu beitragen, Berlin klimaneutral zu machen. Franziska Giffey: „Dafür müssen wir die Transformation der Wirtschaft vorantreiben.“

Oftmals fehlt es an Know-how oder Mitteln, um sich zukunftsfähig aufzustellen und Chancen zu nutzen. Mit ihrem erweiterten Service ist die „Koordinierungsstelle für Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und Klimaschutz im Betrieb“ unter anderem bei Berlin Partner angesiedelt. Sie bietet kleinen und mittleren Unternehmen eine kostenfreie Beratung an. Vorgesehen sind Workshops (One to One und One to Many), Detailberatungen vor Ort und Informationen zu Fördermöglichkeiten.

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner: „Schon mit unserem Nachhaltigkeitsservice, den wir bei Berlin Partner anbieten, unterstützen wir Unternehmen mit Kooperationen, Förderprogrammen und Lösungsansätzen. Deshalb fügt sich das neue Projekt perfekt in das tägliche Geschäft ein und wir freuen uns darauf, zukünftig gerade produzierenden Firmen Angebote zum Ressourcenschutz, zur Vernetzung und dem Circular Design an die Hand geben zu können. Ich bin davon überzeugt, dass die zirkuläre Wirtschaft die Zukunft ist und umso wichtiger ist es, dass wir jetzt damit starten.“

Die KEK wird finanziert und gefördert durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. Weitere Informationen zur „Koordinierungsstelle für Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und Klimaschutz im Betrieb“ und Kontaktmöglichkeiten für Beratungstermine finden Sie hier.

Launch des neuen Angebots der KEK (Youtube)

TeilenShare
02.05.2025

Open Source Wettbewerb: Moderne Verwaltung. Innovation. Digitale Souveränität

Der Bundesverband für Digitale Souveränität – Open Source Business Alliance (OSBA) ruft öffentliche Verwaltungen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, öffentliche Unternehmen sowie Institutionen aus der Sozialwirtschaft (NGOs) und Bildungseinrichtungen auf, sich am diesjährigen Open Source Wettbewerb zu beteiligen.

Read more

28.04.2025

GovTech TestLAB: Testlabor für die Berliner Verwaltung

Der Markt für innovative digitale Lösungen in der Verwaltung ist groß. Doch welche taugen in der Praxis? Ein Bericht aus dem GovTech TestLAB des CityLAB Berlin.

Read more

15.04.2025

1 Jahr Kiezbox 2.0: 3 Learnings

Welche Informationswege würden im Krisenfall nicht funktionieren und welche Handlungsbedarfe entstehen? Das Berliner Modellprojekt Kiezbox 2.0 testet, wie ein alternatives, stromautonomes Kommunikationsnetz aussehen könnte. Ein Werkstattbericht.

Read more

15.04.2025

Smart City für und von Seniorinnen und Senioren

Digitale Dienstleistungen und Informationsangebote: Was für junge Menschen selbstverständlich ist und zum Alltag gehört, kann für ältere Menschen eine Hürde sein. Unterstützung bietet das Seniorennetz Berlin.

Read more

10.04.2025

Circular Economy mit Normen und Standards?

Normen und Standardisierungen sind entscheidend für die Qualität, Sicherheit und Effizienz von Produkten und Dienstleistungen: wichtig sowohl für Industrie und Wirtschaft als auch für Verbraucher:innen. Aber wie können Standards beim Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft unterstützen?

Read more

21.02.2025

[Translate to English:] Lessons learned from Model Projects Smart Cities

A total of 73 cities, municipalities and regional communities have developed a variety of digital services in almost 20 fields of action. How successful are they? An initial evaluation of the results indicates what went well and where there are challenges.

Read more