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13.02.2024

Das Netzwerk Smart City Berlin präsentiert sich mit zwei neuen Sprecher:innen

Im ersten Meeting des Netzwerks Smart City Berlin im Jahr 2024 standen mehrere Themen auf der Agenda. Stellvertretend für die Brandenburger smarten Kommunen stellten Potsdam und Cottbus ihre intelligenten Lösungen vor. Ein spannender Moment war dann auch die Wahl der Netzwerksprecher:innen: mit Ulrike Strohkark und Jonas Schorr geht ein neues Tandem an den Start und wird das Netzwerk für die nächsten zwei Jahre nach außen repräsentieren. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, und die beiden „Neuen“ vorzustellen:

Ulrike Strohkark arbeitet seit 2020 bei Smart City|DB und verantwortet dort den Dialog mit öffentlichen Stakeholdern. In ihrer täglichen Arbeit geht es ihr darum, partnerschaftlich mit Städten und Kommunen zusammenzuarbeiten, um – ausgehend von Bahnhöfen – smarte Lösungen für urbane Herausforderungen zu entwickeln. Genau deshalb ist Ulrike Strohkark auch im Netzwerk präsent und in zahlreichen Smart City Projekten bundesweit engagiert.

Jonas Schorr, Partner und Geschäftsführer der Urban Impact Berlin GmbH, ist seit rund zehn Jahren der Smart City Berlin und auch dem Netzwerk verbunden: angefangen von seiner Zeit an der TU Berlin bis hin zur Gründung einer eigenen Firma mit u. a. dem Schwerpunkt Smart City Ökosystem. Des Weiteren ist Herr Schorr gewähltes Mitglied der Vollversammlung der IHK Berlin.

Frau Strohkark, Herr Schorr: zunächst herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl als Sprecher:innen des Netzwerks Smart City Berlin, welches Sie für die nächsten zwei Jahre nach außen vertreten werden. Was hat Sie bewogen, Ihren „Hut“ in den Ring zu werfen?

Ulrike Strohkark: Als Teil der Produktentwicklung der Personenbahnhöfe habe ich die Augen und Ohren offen für neue Ideen. Nach vier Jahren Dialog mit unterschiedlichsten Städten in Deutschland weiß ich, dass es auf Geduld und Hartnäckigkeit ankommt, um smarte Projekte in private-public partnership umzusetzen. Diese Erfahrungen möchte ich gerne als Sprecherin in das Netzwerk einbringen: Innovationskraft bündeln und für adäquate Rahmenbedingungen eintreten.

Jonas Schorr: Meine Motivation ist, zusammen mit den Mitgliedern des Netzwerks wieder mehr nach vorne zu schauen, über technologische Zukunftstrends für Berlin gemeinsam nachzudenken und sichtbar zu machen, welche Lösungen schon heute von den Mitgliedern vorangetrieben werden, die – oft unberührt vom Berliner Verwaltungsapparat – funktionieren und teilweise erfolgreich weltweit skalieren.

Sie sind erst vor ein paar Tagen gewählt worden – haben Sie schon erste Ideen für die weitere Arbeit des Netzwerks?

Jonas Schorr: Als Netzwerksprecher möchte ich gern drei Schwerpunkte angehen: mehr Innovationen aus dem Netzwerk in den öffentlichen Diskurs einbringen und sichtbar machen, mehr Startups für eine Mitarbeit im Netzwerk gewinnen und – last but not least – die „Auseinandersetzung“ mit wichtigen Herausforderungen, Initiativen und Strategien.

Ulrike Strohkark: Als Netzwerk haben wir sehr eng den Weg zur Smart City Strategie begleitet. Wichtige Rahmenbedingungen wurden gestaltet. Für die nächsten beiden Jahren sehe ich den Fokus insbesondere in der Umsetzung von Projekten. Ich möchte das Netzwerk gerne darin unterstützen, an ausgewählten Orten die Innovationskraft der Mitglieder zu bündeln und gemeinsam in die Umsetzung zu gehen. Dabei geht es mir nicht um Leuchtturmprojekte, sondern um das Schaffen von Synergien untereinander und darum gemeinsam Resultate zu schaffen, die übertragbar sind auf andere Orte. Um Berlin nicht nur in ausgewählten Vierteln smart zu machen, brauchen wir skalierbare Lösungen.

Als Sprecher:innen werden Sie sicherlich häufig gefragt werden – wie definieren Sie die Rolle des Netzwerks im Berliner Smart-City-Ökosystem?

Ulrike Strohkark: Das Netzwerk Smart City gibt Input für inhaltliche Schwerpunkte für die Smart-City-Strategie Berlins „Gemeinsam Digital: Berlin“ und setzt sich für funktionierende Arbeits- und Abstimmungsprozesse zwischen den einzelnen politischen Ebenen ein. Es fördert den Austausch der Mitglieder untereinander und unterstützt dabei, gemeinsam Projekte anzuschieben.

Jonas Schorr: Als Impulsgeber, Sparring Partner, „kritischer Freund“ der Verwaltung und „sprechfähiges“ Netzwerk zu Zukunftsdebatten unserer Stadt – vor Ort genauso wie auf der Weltbühne. 

Und eine Frage zum Abschluss: Was macht für Sie das „smarte Berlin“ aus?

Jonas Schorr: Ein Berlin, das einfach gut funktioniert, das seine Klimaziele bis spätestens 2035 erfüllt (wie über 100 andere Städte in Europa planen) und wo man positive „Wow“-Momente im Alltag der BürgerInnen und internationalen BesucherInnen unserer Stadt schafft.

Ulrike Strohkark: Für ein smartes Berlin wünsche ich mir vor allem, dass der öffentliche Raum sinnvoll genutzt wird, also den Bewohner:innen zugutekommt. Keine Platzverschwendung für Exklusivnutzungen, sondern intelligente Kombinationen unterschiedlicher Angebote, die möglichst vielen Bedarfen gerecht werden und auf die Nachhaltigkeit einzahlen.

Herzlichen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für Ihre Arbeit als Netzwerksprecher:innen!

Weitere Informationen zum Netzwerk Smart City Berlin

 

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