Smart City Berlin, Dr. Thomas Letz und Claudia Rathfux; CDO Dr. Ralf Kleindiek; Beate Albert; Bereichsleiterin Smart Cities bei Berlin Partner

V.l.n.r. : Netzwerk-Sprecher:innen Dr. Thomas Letz und Claudia Rathfux; CDO Dr. Ralf Kleindiek; Beate Albert, Bereichsleiterin Smart Cities bei Berlin Partner; Foto: Sibylle Kubale

„Smart ist mehr als digital“

Berlins CDO Dr. Ralf Kleindiek zu Besuch bei Smart City Berlin: Am 31. März traf sich das Netzwerk zum ersten Mal in 2022 in größerem Rahmen und begrüßte mit dem neuen Chief Digital Officer des Landes Berlin zugleich einen spannenden Gast. Ein hervorragender Anlass für das Netzwerk, Bilanz zu ziehen und gemeinsam einen Ausblick auf die Smart City Berlin in der neuen Legislatur zu wagen.

Das Netzwerk Smart City Berlin mit seinen mehr als 150 Mitgliedern aus Wissenschaft & Forschung, Wirtschaft und Verwaltung fühlt sich seit 2013 der Entwicklung Berlins hin zu einer Smart City verpflichtet. Die Expertise des Netzwerks ist besonders gefragt, wenn es um wesentliche Meilensteine und Rahmenbedingungen geht – sowohl bei der Entwicklung der Smart City Strategie Berlins als auch in anderen politischen Kontexten wie Wahlen oder Regierungsbildung. Grund genug für das Netzwerk, die eigene Arbeit regelmäßig zu reflektieren und die Kooperation mit Verwaltung und Politik in Berlin zu erneuern.

Beim ersten Treffen des Netzwerks in diesem Jahr konnten sich die Teilnehmer:innen am 31. März über einen besonderen Gast freuen: Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek, neuer Chief Digital Officer (CDO) des Landes Berlin, gewährte einen Einblick in seine Arbeit seit seiner Ernennung. „Smart ist für mich mehr als digital: Was können wir dafür tun, dass die Stadt in den für ihre Menschen relevanten Bereichen besser funktioniert?“, sagte Kleindiek, in dessen Verantwortungsbereich neben der Verwaltungssteuerung und -digitalisierung auch das Thema Smart City liegt. 

Wichtig aus Sicht des CDO: Wie kann man die lebenswerte, nachhaltige, smarte Stadt anhand konkreter Produkte und Projekte umsetzen? Dafür brauche es klare Entscheidungen, eine problemlosere Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Wirtschaft, aber auch eine bessere Kooperation innerhalb der Verwaltung. „Wir müssen die Dinge nicht nur formal zusammenführen, sondern auch zusammen praktizieren“, so Kleindiek. Die Digitalisierung biete dafür die Möglichkeit. „Unsere Aufgabe ist es – was die Digitalisierung betrifft – den Austausch zwischen den Sub-Systemen der Stadt zu beflügeln und in die Umsetzung zu kommen.“ 

Auch das weitere Programm des Meetings war inhaltsreich und spannend: Die beiden Netzwerk-Sprecher:innen Claudia Rathfux und Dr. Thomas Letz präsentierten eine eindrucksvolle Arbeitsbilanz der vergangenen Monate – angefangen bei der Erarbeitung eines Positionspapiers für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus bis hin zu den Antrittsbesuchen bei den gewählten Senator:innen und Bezirksbürgermeister:innen. Auch netzwerkintern hat sich einiges getan: In regelmäßigen Abständen haben die Mitglieder die Möglichkeit, sich mit den Sprecher:innen „Auf einen – digitalen – Kaffee“ zu treffen. Des Weiteren wird die sogenannte „Core Group“, die die inhaltliche Arbeit steuert, durch Expert:innen aus dem Netzwerk gestärkt. Und es sind neue Projekt- und Expertengruppen in Vorbereitung. Darüber hinaus begrüßten die Teilnehmer:innen einige der neuen Mitglieder, die sich in kurzen Pitches dem Auditorium vorstellten. 

Zusammenfassend lässt sich sagen: Dr. Ralf Kleindiek und das Netzwerk Smart City Berlin sind sich einig, dass die genannten Aufgaben nur gemeinsam in neuen Allianzen zu meistern sind. Und dass ein enger Austausch zwischen dem CDO und dem Netzwerk Smart City Berlin dafür eine wichtige Basis ist.