Sven Harke-Kajuth, Geschäftsführer der Gewobag ID und Christopher von Gumppenberg, Geschäftsführer der KUGU Home GmbH

V. l. n. r.: Sven Harke-Kajuth, Geschäftsführer der Gewobag ID, Prokurist und Bereichsleiter für Digitalisierung und Konzernservices und Chief Digitalisation Officer der Gewobg; Christopher von Gumppenberg, Geschäftsführer der KUGU Home GmbH; Foto: Gewobag/Thomas Brömme

KUGU gewinnt Gewobag Innovationspreis

Mit einer ganzheitlichen Lösung zum Energiedatenmanagement setzte sich das Team um Geschäftsführer Christopher von Gumppenberg im Finale des erstmals ausgeschriebenen Innovationspreises des landeseigenen Wohnungsbau-Unternehmens durch. Platz 2 ging an eine Kooperation zwischen Green Fusion aus dem Brandenburgischen Hohen Neuendorf und Delta Heat aus Berlin. Platz 3 belegte Green Fusion mit einem Einzelbeitrag.

Es ging um digitale Lösungen im Energiemanagement, mit denen die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gewobag künftig ihre CO2-Bilanz verbessern und Kosten sparen kann: um innovative Features, Geschäftsmodelle und Anwendungsfälle sowie Ideen zur Analyse und Aufbereitung bereits erhobener Daten. Von insgesamt 40 Bewerber:innen schafften es 11 Teams in die weitere Auswahl des in diesem Jahr erstmals ausgelobten Gewobag Innovationspreises, fünf kamen ins Finale. Den mit 20.000 Euro dotierten ersten Preis erhielt schließlich die KUGU Home GmbH. In feierlichem Rahmen wurde die Auszeichnung am 25. November im Gewobag-Innovationshaus Bülow 90 verliehen. 

Die von dem Gewinner-Team entwickelte Soft- und Hardwarelösung ermöglicht es, Energiedaten zu sammeln, zu verarbeiten und über zahlreiche Applikationen aufzubereiten. Insbesondere der hohe Innovationsgrad, die Umsetzbarkeit, die Wirtschaftlichkeit und die strategische Passgenauigkeit der Lösung überzeugten die Jury. Der zweite Preis in Höhe von 5.000 Euro ging an die Start-ups Green Fusion aus dem Brandenburgischen Hohen Neuendorf und Delta Heat aus Berlin mit einem gemeinsamen Beitrag. Den ebenfalls mit 5.000 Euro dotierten dritten Platz konnte Green Fusion mit einem Einzelbeitrag für sich entscheiden. Die drei Gewinner-Teams starten Anfang 2022 in einen zweimonatigen „Praxissprint“, in dem sie ihre Ideen gemeinsam mit der Gewobag prototypisieren und in die unternehmenseigene Plattform integrieren werden. 

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und das entgegengebrachte Vertrauen in unsere Lösungen. Das nun anstehende Pilotprojekt sehen wir als große Chance, das Thema CO2-Bilanz in der Gebäudebewirtschaftung zu etablieren“ so KUGU-Geschäftsführer Christopher von Gumppenberg. Sven Harke-Kajuth, CDO und Bereichsleiter Digitalisierung und Konzernservices der Gewobag AG sowie Geschäftsführer der Gewobag ID, bezeichnete das Niveau der für den Wettbewerb eingereichten Ideen und Lösungen als ausgesprochen hoch. Sämtliche Finalisten hätten durch ihr Out-of-the-box-Denken überzeugt.

Der Innovationspreises ist Teil des erst vor Kurzem ins Leben gerufenen Innovations- und Start-up-Programms des Berliner Wohnungsbauunternehmens, zu dem auch die Anfang Juni 2021 gegründete Gewobag Gesellschaft für Innovation, Digitalisierung und Geschäftsfeldentwicklung mbH (Gewobag ID), gehört. Die übergeordnete Zielsetzung: Konzepte, Ideen und Lösungen zu finden, die sich in die Energiedatenplattform der Gewobag integrieren lassen. Der Innovationspreis soll künftig jährlich ausgelobt werden. (vdo)

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Das Finale des Gewobag Innovationspreises 2021 zum Anschauen