Spielzeug-PC auf Tisch

Foto: Markus Spiske/Unsplash

Referenzrahmen: Digitale Gerechtigkeit in der Smart City

Wie kann die digitale Gerechtigkeit in der Smart City in ihren verschiedenen Dimensionen erfasst und operationalisiert werden? Das Bundesinstitut für Bau,- Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat in einem Referenzrahmen diese Fragen näher beleuchtet.

Die digitale Daseinsvorsorge rückt in den Mittelpunkt des kommunalen Handelns, wenn es um die bessere Vernetzung von (kommunalen) Infrastrukturen geht. Daten sind zunehmend die Grundlage für evidenzbasiertes planerisches Handeln, ein besseres Stadtmanagement und einen schonenden Umgang mit Ressourcen. Sie eröffnen gleichzeitig neue Möglichkeiten der Teilhabe und Partizipation. Doch wie kann die Digitalisierung und die Entwicklung zur Smart City gemeinwohlorientiert, gerecht und barrierefrei gestaltet werden? Mit Fragen wie diesen werden Kommunen heute zunehmend „konfrontiert“,

Das Bundesinstitut für Bau,- Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat sich deshalb mit der Systematisierung kommunaler Handlungsansätze beschäftigt und einen Analyserahmen digitaler Gerechtigkeit in Smart Cities entwickelt – ebenso wie eine Methodik zur Evaluation. Mit dem Dokument knüpfen die Autor:innen an die umfangreiche Smart-City-Forschung im BBSR an – und auch an die Smart City Charta mit ihren Leitlinien. Vier Gerechtigkeitsdimensionen wurden identifiziert. Entsprechend werden exemplarisch kommunale Handlungsfelder und -ansätze beschrieben. Erste Erfahrungen aus den vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) geförderten „Modellprojekten Smart Cities“ (MPSC) flossen ebenso in die Betrachtung ein wie eine Vielzahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen.

"Digitale Gerechtigkeit in der Smart City. Ein Referenzrahmen für kommunale Digitalisierungsstrategien" (Print-Ausgabe kostenlos bestellen oder PDF herunterladen)