Nauener Tor in der Potsdamer Innenstadt.

Credit: LHP/Robert Schnabel

Modellprojekte Smart Cities: Gewinner der 3. Staffel stehen fest

28 Städte, Kreise und Kommunen wurden im Rahmen der 3. Staffel des Wettbewerbs Modellprojekte Smart Cities des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) für eine Förderung ausgewählt. Das Motto 2021: „Gemeinsam aus der Krise: Raum für Zukunft“. 

Insgesamt 94 deutsche Städte, Kreise und Gemeinden hatten sich beworben. Auch interkommunale Kooperationen reichten Projekte ein. 28 wurden schließlich ausgewählt: Am 15. Juli gab das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) die Gewinner der dritten Staffel des Wettbewerbs „Modellprojekte Smart Cities“ bekannt. Zu den künftig geförderten Projekten gehört auch die Brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam. Wir gratulieren!  

Für die dritte Staffel des Wettbewerbs „Modellprojekte Smart Cities 2021“ stehen Fördermittel in Höhe von 300 Millionen zur Verfügung. Das Programm soll Kommunen dabei unterstützen, sich zielgerichtet zu digitalisieren – im Sinne einer integrierten, nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung. In diesem Jahr steht es unter dem Motto: „Gemeinsam aus der Krise: Raum für Zukunft“. Die Auswahl der Gewinner-Kommunen erfolgte auch in diesem Jahr im Rahmen eines mehrstufigen Prozesses. Zur Jury gehörten Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und kommunaler Spitzenverbände. Berlin wurde 2020 als eines von bundesweit 32 Modellprojekten für eine Förderung ausgewählt und erarbeitet aktuell unter enger Einbindung der Stadtgesellschaft eine Smart City Strategie. Diese soll ab Januar 2022 bis Ende 2026 über konkrete Maßnahmen und Projekte umgesetzt werden.

Neu ab 2021: Eine Koordinierungs- und Transferstelle wird die Modellprojekte Smart Cities künftig fachlich begleiten. Mit der Einrichtung beauftragte das BMI ein Konsortium, dem neben dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR), der Fraunhofer Gesellschaft und dem Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos u.a. auch zwei Berliner Partner angehören: das Deutsche Institut für Urbanistik (difu) und die Stadtentwicklungsagentur Creative Climate Cities. Das Konsortium soll das über die Modellprojekte gewonnene Wissen in die Breite tragen.

Gefördert wird „Modellprojekte Smart Cities” über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). 2020 hatte die Bundesregierung mit dem Konjunktur- und Zukunftspaket beschlossen, die Förderung der „Modellprojekte Smart Cities” fortzusetzen und auf insgesamt 820 Millionen Euro aufzustocken. Ins Leben gerufen wurde das Programm 2019. Grundlage ist die Smart City Charta der Nationalen Dialogplattform Smart Cities. Die aus den Modellprojekten gewonnenen Erkenntnisse sollen bundesweit sämtlichen Kommunen zur Verfügung gestellt werden. (vdo)

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