Dr Frank Nägele und Dr. Benjamin Grimm im Gespräch mit Till Mayer von der Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg

Zusammenarbeit in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Gemeinsam gehen Berlin und Brandenburg neue Wege. Zum Beispiel beim Ausbau der digitalen Infrastruktur. Während des Lockdowns ist das Thema Digitalisierung verstärkt in den Vordergrund gerückt – gleichzeitig wurden wertvolle Erfahrungen gesammelt. Anlässlich des bundesweiten Digitaltags sprachen die Staatssekretäre der Senatskanzlei Berlin und der Staatskanzlei Brandenburg, Dr. Frank Nägele und Dr. Benjamin Grimm, am 18. Juni über: Mobiles Arbeiten und Pendeln, Smart Cities und Smart Regions, Lehren aus der Pandemie – und  gaben einen Ausblick in die Zukunft. Mehr im Video!  

Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ist mit ihren sechs Millionen Einwohner*innen eine der dynamischsten Europas. Von der engen Verflechtung durch grenzüberschreitendes Leben und Arbeiten profitieren beide Länder und die Digitalisierung wird diese Entwicklung weiter verstärken. Etablierte Unternehmen ebenso wie Start-ups sind Motoren dieses Wandels. Genau wie diese stehen auch die Landkreise, kreisfreien Städte und Bezirke mitten in einem steten Veränderungsprozess – durch die Pandemie mehr denn je.

Um die Transformation zu managen und mit der erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung Schritt zu halten, gehen die Staatssekretäre der Senatskanzlei Berlin und der Staatskanzlei Brandenburg, Dr. Frank Nägele und Dr. Benjamin Grimm, neue Wege. Anlässlich des bundesweiten Digitaltags am 18. Juni sprachen sie in einem 30-minütigen Interview mit Till Meyer, Koordinator Digitalisierung/SmartCountry bei der Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg, über die Themen Mobiles Arbeiten und Pendeln in einem gemeinsamen Wirtschafts- und Arbeitsmarkt, Vernetzen und Gestalten einer Hauptstadtregion im Kontext von Smart Cities und Smart Regions und Lehren aus der Pandemie.

Weitere Themen waren der im April verabschiedeten gemeinsame „Strategische Gesamtrahmen“ Berlin-Brandenburg und der Berliner Smart City Strategieprozess. Abschließend gaben sie einen Ausblick in die Zukunft. Denn es gilt – soviel sei vorweggenommen – gemeinsam digital zu wachsen. 

Organisiert wurde das Gespräch von der Staatskanzlei Brandenburg, der Senatskanzlei Berlin, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, der Wirtschaftsförderung Brandenburg, der DigitalAgentur Brandenburg und dem Medieninnovationszentrum Babelsberg.

„Ein Aspekt des gemeinsamen Strategischen Rahmens sind Korridore: Wir wollen das ganze Land einbeziehen – dass die Menschen sich überall wohlfühlen. Dass man auch in der Fläche die Möglichkeit hat, digital zu arbeiten und dafür zum Beispiel einen Coworking-Space nutzen kann. Ein anderer: dass einem an Tagen, an denen man zur Arbeit fahren will, ein hochwertiger öffentlicher Nahverkehr zur Verfügung steht. Und wir wollen Kooperationen schaffen und dafür Ausgleichflächen auch in Brandenburg haben – attraktive Orte wie der Wissenschaftspark Adlershof quellen inzwischen quasi über.“
 

(Dr. Benjamin Grimm, Staatssekretär in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg)
 

„Es ist ganz wichtig, dass wir in der Smart Region die wirtschaftliche Entwicklung gemeinsam denken. Diese wird nicht flächenfrei verlaufen, nur weil die Dienstleistungen, über die wir jetzt nachdenken und die uns im Moment nach vorne treiben, eher digitale sind. Entscheidend ist es deshalb, dass wir ein Bild von der Region haben – mit dem gemeinsamen Strategischen Rahmen schaffen wir das und entwickeln das weiter.  (...) Deswegen sind auch die Handlungsfelder des Strategischen Rahmens so wichtig. Damit die Menschen an Beispielen sehen: Es funktioniert, es tut nicht weh, sondern es hilft, wenn wir uns aufeinander zubewegen.“ 
 

(Dr. Frank Nägele, Staatssekretär für Verwaltungs- und Infrastrukturmodernisierung in der Senatskanzlei Berlin)

 

Hier das Gespräch in voller Länge