IKU 2022, Smart City Berlin

Motiv: IKU 2022

Gesucht: innovative Ideen zum Klima- und Umweltschutz

Bis zum 21. Juni können sich in Deutschland ansässige Unternehmen und Forschungseinrichtungen für den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt 2022 bewerben. Auch Einzelpersonen können mitmachen. Den Gewinner*innen winken jeweils 25.000 EUR.

Artenschutz, der in die täglichen Abläufe eines Unternehmens integriert ist, intelligentes Energiemanagement für Industriegebäude, ein ressourcenschonendes Heizsystem für die Herstellung von Verpackungen Plastikverpackungen. Das sind nur einige der Ideen, die im vergangenen Jahr vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) mit dem Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) ausgezeichnet wurden. Bis zum 21. Juni 2021 können sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen jetzt für den IKU 2022 bewerben. Wieder geht es um Ideen, die im Klima- und Umweltschutz neue Wege aufzeigen: um innovative klima- und umweltfreundliche Prozesse, Produkte und Dienstleistungen sowie Technologietransferlösungen für Schwellen- und Entwicklungsländer.

„Eine konjunkturelle Wiederbelebung nach der COVID-19-Pandemie muss Klimaschutz und Wirtschaftskraft miteinander verbinden. Dazu brauchen wir das Know-how, den Mut und die Kreativität von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit gutem Beispiel vorangehen. Damit können sie als Vorreiter andere motivieren, es ihnen gleichzutun", so Bundesumweltministerin Svenja Schulze.

Den Gewinner*innen des Innovationspreises, der 2022 zum insgesamt achten Mal verliehen wird, winken insgesamt 175.000 Euro. Jede/r Preisträger*in erhält ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro. Außerdem unterstützt das IKU-Presseteam die nominierten Kandidat*innen und Gewinner*innen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Die 7 Kategorien des Deutschen Innovationspreises für Klima und Umwelt 2022
 

  • Prozessinnovationen für den Klimaschutz: Technologien, Techniken, Verfahren und Prozesse mit dem Primärziel, den Energieverbrauch zu senken und die Emission von Treibhausgasen zu verringern.
  • Produkt- und Dienstleistungsinnovationen für den Klimaschutz: Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle mit dem Primärziel, den Energieverbrauch zu senken und die Emission von Treibhausgasen zu verringern.
  • Umweltfreundliche Technologien: Technologien, Techniken, Verfahren und Prozesse, deren Umweltleistung nicht primär im Klimaschutz liegt.
  • Umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen: Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, deren Umweltleistung nicht primär im Klimaschutz liegt.
  • Kooperation: Kooperationen mit Entwicklungs- und Schwellenländern bei technischen oder sozialen Innovationen für Umwelt- und Klimaschutz.
  • Innovation und biologische Vielfalt: Innovationen, die dem Klima- und Umweltschutz durch Verbesserung der Biodiversität dienen.
  • Nutzung des digitalen Wandels für klima- und umweltfreundliche Innovationen: Innovationen, welche die Chancen des digitalen Wandels für den Klima- und Umweltschutz nutzen.
     

Teilnahme:  Mitmachen können alle in Deutschland ansässigen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Einzelpersonen.

Auswahl: Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) bewertet als wissenschaftlicher Partner des IKU sämtliche Bewerbungen nach streng wissenschaftlichen Kriterien. Aus dieser Vorauswahl bestimmt eine interdisziplinäre Jury die Gewinner*innen.

Preisverleihung: Die Gewinner*innen werden im März 2022 im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in Berlin geehrt.

Bewerbungs-Schluss: 21. Juni 2021. Die Bewerbung ist online, per E-Mail oder postalisch möglich.

Weiterführende Informationen: www.iku-innovationspreis.de