Berlin Award 2021: noch bis zum 2. Februar bewerben!

Bereits zum dritten Mal lobt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in diesem Jahr den Berlin Award aus. Auch 2021 werden zukunftsweisende Berliner Projekte mit dem Schwerpunkt Urbanität und Identität ausgezeichnet. Noch bis zum 2. Februar können Unterlagen eingereicht werden.

Die Corona-Pandemie hat  vielerorts die Wandlungsfähigkeit und Stärken einer Stadtgesellschaft zum Vorschein gebracht und ein fundamentales Bedürfnis nach Urbanität und Öffentlichkeit und den Einfallsreichtum von Stadtbewohnern im sozialen Umgang miteinander deutlich gemacht.

Der Berlin Award 2021 ruft interdisziplinäres Zusammenwirken von Kooperationspartnern unterschiedlicher Bereiche und Disziplinen wie Architektur, Kultur, Wirtschaft, Initiativgruppen und soziale Kräfte auf, um die Entwicklung neuer kreativer urbaner Orte von hoher Qualität und Vorbildcharakter herauszustellen.

Gesucht werden realisierte Berliner Projekte, die nicht älter als 10 Jahre sind und sich selbst als „Urbaner Micro-Campus" verstehen. Sie sollten von den Nutzer*innen aktiv mitgestaltet werden – in der Tradition der bekannten „Kreuzberger Mischung". Was engagierte Baugruppen, Genossenschaften, Gewerbetreibende und Architekt*innen bereits vor der Corona-Krise zu gemeinschaftlichen Wohn- und Arbeitsformen beigetragen und entwickelt haben, wird „unter die Lupe“ genommen, um Gelungenes und Erprobtes als Standard zu übernehmen und weiterzuentwickeln.

Die Projekte sollten folgenden Kategorien entsprechen:
 

  1. Gebaute Infrastrukturprojekte mit Mehrfachnutzungen oder gemischten Programmen in öffentlicher und/oder privater Trägerschaft
  2. Umgewidmete oder angeeignete Orte im öffentlichen Raum
  3. Live | Work Spaces und Homeoffice-Grundrisse
  4. Ungewöhnliche Nachbarschaften oder Typologien, die neue Orte schaffen
  5. Moderationsprozesse, die erfolgreich waren für die Entstehung eines städtebaulichen Projekts

Die Einreichungen werden in den genannten Kategorien getrennt einer Bewertung unterzogen.

Teilnahmeberechtigt sind: Architekt*innen, Landschaftsarchitekt*innen, Stadtplaner*innen, Initiativen, Organisationen, Bauherren/innen und Trägergesellschaften. Außerdem können Forschungsteams der Berliner Hochschulen geeignete Projekte einreichen.


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