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@ Difu
12.01.2023

Innovative Klimaschutzprojekte gesucht

Bis zum 31. März können sich Städte, Landkreise und Gemeinden für eine Teilnahme am Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ bewerben. Es geht um innovative, bereits realisierte Klimaschutzprojekte. Neu: Von insgesamt vier Kategorien haben drei in diesem Jahr einen anderen Fokus. Den Gewinnern winken jeweils 25.000. Das Bundesumweltministerium und das Deutsche Institut für Urbanistik schreiben den Wettbewerb gemeinsam aus.

„Erneuerbare Energien im kommunalen Fokus“, „Klimaschutz durch Kooperationen mit der Wirtschaft“ und „Klimaschutz in sozialen Einrichtungen“ – so die drei Schwerpunkte, die 2023 für den bundesweiten Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ neu definiert wurden. Die vierte Kategorie „Ressourcen- und Energieeffizienz“ gab es bereits im vergangenen Jahr. 2023 sucht das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) im Rahmen des von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten Wettbewerbs wieder Städte, Landkreise und Gemeinden, die innovative Klimaschutzprojekte erfolgreich und wirkungsvoll realisiert haben. Auch Projekte, bei denen die kommunale Verwaltung mit weiteren Akteuren (z. B. Vereinen, Verbänden, Kammern, Handwerk) oder mit anderen Kommunen sowie mit kommunalen Unternehmen zusammenarbeitet, sind willkommen.

Bewerbungsschluss ist der 31. März 2023. Hier bewerben.
 

Bewerbung und Preise

Aus sämtlichen eingegangenen Bewerbungen wählt die Jury insgesamt zehn gleichrangige Gewinner aus: je drei in den Kategorien eins bis drei – und eine für den Sonderpreis. Die Prämiierten erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro, das wieder in Klimaprojekte investiert werden soll.

Die Gewinner werden auf der nächsten Kommunalen Klimakonferenz bekannt gegeben, die voraussichtlich im November 2023 stattfinden wird.
 

Wettbewerbskategorien 2023

Kategorie 1 – Ressourcen- und Energieeffizienz
Vorbildliche Maßnahmen zur Minderung des Ressourcen- bzw. Energieverbrauchs in Kommunen und kommunalen Liegenschaften. (Z. B. Projekte in den Bereichen Kommunalplanung und -entwicklung, Infrastruktur oder intelligente Vernetzung sowie in der Abfall- und Abwasserwirtschaft, in Industrie- und Gewerbegebieten sowie zur Sektorenkopplung. Ausdrücklich erwünscht sind auch digitale Lösungen.)

Kategorie 2 – Erneuerbare Energien im kommunalen Fokus
Kommunale Strategien und Maßnahmen, um die Erzeugung und Nutzung von erneuerbaren Energien entscheidend voranzubringen. (Vorbildliche kommunale Projekte, die umfassend und wegweisend auf die Gewinnung von Energie aus Sonne, Wind, Geothermie, Biogas etc. setzen. Auch Bürgerinnen und Bürger können teilnehmen, z.B. durch die Zusammenarbeit mit Bürger-Energiegenossenschaften oder mit anderen Akteurinnen und Akteuren vor Ort.)

Kategorie 3 – Klimaschutz durch Kooperationen mit der Wirtschaft
Erfolgreiche Strategien und Maßnahmen von Kommunen, um privatwirtschaftliche Unternehmen bei Klimaschutz und Nachhaltigkeit mit ins Boot zu holen. (Von Kommunen initiierte Projekte und Kooperationen, die bei der Implementierung oder Fortführung von klima- und ressourcenschonenden Wirtschaftsformen unterstützen, z.B. durch Netzwerkaktivitäten oder Maßnahmen in Gewerbe- oder Baugebieten.)

Sonderpreis – Klimaschutz in sozialen Einrichtungen
Kommunale Klimaschutzmaßnahmen, die in sozialen Einrichtungen mit kommunaler Trägerschaft Wirkung zeigen. (Ganzheitliche Ansätze, z.B. in Kitas, Schulen, Krankenhäusern etc., die sich mit Themen befassen wie: Energieeffizienz und -einsparung, ressourcenschonende Sharing-Modelle, klimafreundliche Mobilität, Motivation von Personal und anderen Nutzerinnen und Nutzern zu mehr Klimaschutz.)

Der Bundeswettbewerb „Klimaaktive Kommune" wird vom Difu im Rahmen des Projektes „Klimaaktive Kommunen – Ideenpool und Wegweiser“ durchgeführt. Das Projekt wird aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. (vdo)

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